Elektroautos – Fragen und Antworten

Elektromobilität: Viele sehen in den Elektroautos die Mobilität der Zukunft.
Aber ist ein Elektroauto auch heute schon eine ernsthafte Alternative zu konventionellen Fahrzeugen?
Diese und weitere häufige Fragen und Antworten sollen Ihnen die Meinungsbildung erleichtern.

“Ich glaube an das Pferd.
Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.”

Kaiser Wilhelm II

Haben Elektroautos in Zukunft eine Chance, sich zu etablieren?

Kaiser Wilhelm II lag mit seiner Prognose ziemlich daneben und hat die Zeichen der Zeit verkannt.
Die Autoindustrie verhält sich ähnlich und ignoriert Tatsachen, die industriepolitisch als störend empfunden werden. Man will den Elektroantrieb einfach nicht – weil man die Entwicklung schlichtweg versäumt hat.

Werner Siemens entwickelte bereits 1881 die „elektrische Eisenbahn“, heute kann man mit rund 250 km/h mit dem ICE reisen. Elektrisch natürlich.

Und es geht noch schneller – siehe: Elektrisch betriebene Schnellzüge

Sind ZhiDou Elektroautos aus heutiger Sicht sinnvoll?

Ja – vor allem im Stadt- und Nahverkehr und in Stop-and-Go Situationen. Weil Elektroautos mit Energie wesentlich effizienter umgehen. Würde ein Auto mit Verbrennungsmotor ähnlich effizient fahren, hätte es einen Verbrauch von unter 2 Litern auf 100 km.

Konventionelle Motoren wandeln die Energie nur zum Teil in Vortrieb um, erzeugen Hitze (= verlorene Energie), haben dadurch einen unnötigen Treibstoffbedarf und verursachen Schadstoff-Emissionen.

Elektromotoren haben einen enormen Wirkungsgrad, da sie elektrische Energie fast vollständig in Bewegung umsetzen. Das sorgt nicht nur für einen geringen Energieverbrauch, sondern bringt auch mehr Fahrspaß.

Besonders überlegenswert sind Elektroautos überall dort, wo der Großteil der Fahrten aus Kurzstreckenfahrten unter 100 km sind. Die Reichweiten der E-Autos steigen mit der Entwicklung leistungsstärkerer Fahrzeugakkus jährlich an.

Wie ist die maximale Reichweite von einem ZhiDou?

Laut TÜV-Test kann man derzeit – je nach Verkehrssituation und Fahrweise – bis zu 250 Kilometer weit fahren.
Weitere Faktoren sind der Strombedarf von Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Infotainment und Klimaanlage.

Wie ist die durchschnittliche Reichweite eines ZhiDou?

In der Fahrpraxis haben sich – je nach Verkehrssituation und Fahrweise – zumindest 200 Kilometer ergeben.

Wie spricht man ZhiDou eigentlich aus?

ZhiDou stammt aus dem Chinesischen und man spricht es “Schi-Duu” aus.

Was sind Battery Electric Vehicle (BEV)?

Bei reinen Elektrofahrzeugen – Battery Electric Vehicle (BEV) – erfolgt der Antrieb des Motors ausschließlich elektrisch. Die Energie wird in Lithium-Ionen-Batterien gespeichert.
Elektrofahrzeuge werden an intelligenten Ladestationen oder auch über den Haushaltsstrom aufgeladen und haben je nach Stromverbrauch und Fahrweise reale Reichweiten zwischen 150 und 400 Kilometern.

Kann ich mit einem Elektroauto Kosten sparen?

Ja, im Vergleich zu einem Benzin oder Diesel gibt es umfassende steuerliche Begünstigungen. Zudem sparen sie bis zu 30% Wartungskosten und bis zu 60% Treibstoffkosten.

Wie ist das Fahrgefühl in einem ZhiDou Elektroauto?

Für alle, die gerne komfortabel und entspannt Autofahren, sind ZhiDou-Elektroautos eine gute Empfehlung.

Am Steuer eines Elektroautos entsteht ein neues Fahrgefühl: Ohne manuelle Gangschaltung, ohne Start-Stop an der Kreuzung, ohne neuerlichen Motorstart – die ganze Kraft des Elektromotors steht schon beim Losfahren voll zur Verfügung.
Schon beim Start liefert der Elektroantrieb das maximale Drehmoment, bei niedrigen Geschwindigkeiten fährt es sich ganz leise und gewohnte Motorgeräusche fehlen. Die kompakten Motoren können tief unten platziert werden, ebenso die Akkus. Damit wird der Schwerpunkt niedrig gehalten und das Elektroauto bleibt auch in heiklen Fahrsituationen leichter beherrschbar.

Elektroautos erzeugen keine Abgase und werden von der Öffentlichkeit als sympathisch wahrgenommen.

Gibt es Förderungen beim Kauf von einem ZhiDou Elektroauto?

Ja! Bundesförderung – Förderaktion E-Mobilitätsbonus für E-PKW

Im Rahmen einer gemeinsamen Förderungsaktion des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), der Autoimporteure und der Zweiradimporteure wird in den Jahren 2017 und 2018 die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den privaten Einsatz unterstützt.

Die Unterstützung setzt sich zusammen aus:

  • „E-Mobilitätsbonus“ der Fahrzeugimporteure beim Ankauf des Fahrzeugs, welcher unabhängig von etwaigen zusätzlichen Nachlässen von Fahrzeugimporteuren gewährt wird
  • „E-Mobilitätsbonus“ (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des BMLFUW und bmvit
  • die mit Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern betrieben werden,
  • deren vollelektrische Reichweite mindestens 40 km beträgt (nicht relevant für E-Mopeds/E-Motorräder),
  • deren Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) 50.000 Euro nicht überschreitet und
  • die ein Rechnungsdatum aufweisen, das nicht vor dem 01.01.2017 liegt und bei denen die Antragstellung spätestens 6 Monate nach Rechnungslegung und Kauf durchgeführt wurde.

Das Aktionspaket läuft im Bereich der Förderung bis Ende 2018.

Warum werden nur so wenige Elektroautos angeboten?

Die Technologie der Verbrennungsmotoren ist scheinbar am Ende des Evolutionsweges angekommen.
Deshalb versuchten Automobilkonzerne krampfhaft, eine Technologie (aus dem Jahre 1885) mit teils krimineller Energie und betrügerischen Manipulationen am Leben zu erhalten.
Man hat also indirekt eingestanden, daß in dieser Technologie kein Entwicklungspotential mehr steckt.

Natürlich auch, um durch die Resteverwertung laufender Patente ohne zusätzliche Entwicklungskosten maximale Gewinne zu erzielen.
Zum Wohle der Aktionäre – zu Lasten der Mitmenschen, der Forschung, der Steuerzahler und der Umwelt.

Sind Elektromotoren den Verbrennungsmotoren überlegen?

Wenn man an den eigenen Haushalt denkt, liegt die Antwort eigentlich klar auf der Hand;

Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger, Rasenmäher, Ventilatoren, Pumpen etc. stehen rund um das Jahr fast im Dauereinsatz. Wie oft ist da ein Elektromotor kaputtgegangen?

Die Technik der Verbrennungsmotoren ist gegenüber der Technologie von Elektromotoren nur bedingt konkurrenzfähig. Elektromotoren bieten eine höhere Leistungseffizienz, die Drehmomentcharakteristik ist besser und der Wirkungsgrad ist ebenfalls höher. Sie sind im Prinzip wartungsfrei, haben kaum bewegliche Teile, sind einfacher aufgebaut, haben eine längere Lebenszeit und deshalb auch preiswerter in Herstellung und Wartung.

Das Ganze läuft leise und ohne schädliche Schadstoff-Emissionen ab, einzig die Herstellung der Energiespeicher bietet noch reichlich Optimierungspotential.

Wie hoch ist der Energiebedarf von einem ZhiDou Elektroauto?

Unter optimalen Bedingungen benötigt ein ZhiDou ca. 7 KWh auf 100 Kilometer, in der realen Fahrpraxis werden ca. 9 KWh angenommen.

Hier der Verbrauchs-Vergleich mit Benzin: In einem Liter Benzin sind etwa 9,6 kWh Energie gespeichert.

Der Verbrauch verglichen von Stromer zu Benziner würde eine Treibstoffmenge von 0,94 Liter auf 100 Kilometern ergeben…

Warum sind die Wartungskosten für ein Elektroauto günstiger?

Neben geringeren Betriebskosten bieten Elektroautos auch den Vorteil geringerer Wartungskosten.
Elektroantriebe haben weniger Verschleißteile wie Kupplung oder Getriebe und eine längere Laufleistung.
Reine Elektroautos haben keine Auspuffanlage, keine Katalysatoren und Partikelfilter.
Ölwechsel oder kostspielige Reparaturen an Starter, Zylinderkopf, Kraftstoffeinspritzung, Ventilen oder Lichtmaschine entfallen komplett.

Der Elektroantrieb ist dank einfacher Bauart wartungsarm, der Wirkungsgrad im Vergleich zu Verbrennungsmotoren wesentlich höher.

In der Praxis geht man davon aus, dass die Wartungskosten um wenigstens 35% niedriger sind.

Wo kann ich das Elektroauto aufladen und wie lange dauert das?

Die meisten Ladevorgänge erfolgen zu Hause oder am Arbeitsplatz. Elektroautos können über Haushaltssteckdosen geladen werden. Eine Wallbox beschleunigt allerdings das Aufladen, dazu werden immer mehr öffentliche Ladesäulen angeboten.

Abhängig von der Kapazität des Akkus dauert eine vollständige Ladung an der Haushaltssteckdose mit 2,3 kW zwischen acht und elf Stunden. Eine Leistung von 3,7 kW verkürzt den Vorgang auf sechs bis acht Stunden, mittels Wallbox (11 kW) kann der Akku binnen ungefähr 2,5 Stunden vollgeladen sein.

Die Ladezeit für ein Elektroauto können Sie ganz einfach selbst ermitteln, indem Sie die Kapazität des Akkus durch die Ladeleistung teilen. Die Formel dafür lautet: Ladezeit = Batteriekapazität : Ladeleistung.

Alle ZhiDou Elektroautos sind für das beschleunigte Aufladen vorbereitet.

Kann man ZhiDou Elektroautos überall aufladen?

Ja, Sie können an normalen 220V Haushaltssteckdosen oder mit dem mitgelieferten Adapter an allen gängigen Stromladesäulen aufladen.

Wie lange ist die Lebensdauer von einem ZhiDou Akku-Pack?

Diese Frage wird Ihnen leider niemand seriös beantworten können, dazu spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

Die Lebensdauer hängt von den Produktionsmaterialien und dem Umgang des Fahrers ab. Mittlerweile gibt es sehr hochwertige Batterien, die auch nach mehreren Jahren nur einen geringen Anteil ihrer Kapazität verlieren.

ZhiDou gibt auf die ausgelieferten Akku-Packs eine kilometerunabhängige Garantie von 4 Jahren.

Die Lebensdauer bei guter Wartung liegt aber sicher viel höher, aber auch Akkus sind Verschleißteile und verlieren im Laufe der Zeit Ladekapazität.

Deshalb sollte man wenigstens ein- bis zweimal pro Jahr ((kilometerabhängig) zum Akku-Check, wo die Akkus neu kalibriert werden, um die maximale Leistung zu erhalten.
Dieses intelligente Akku-/Energie-Management wurde von ZhiDou entwickelt und bewirkt eine längere Lebensdauer.

ZhiDou Elektroautos sollten jedes Jahr zum Batterie-Service, um die Akkus zu kalibrieren, damit die maximale Ladekapazität weiterhin voll zur Verfügung steht.

Akkus sollten jedenfalls niemals völlig entladen/leergefahren werden. Das ist nicht notwendig, verkürzt die Lebenszeit des Akkus und schmälert Ihr Fahrvergnügen.

Kosten-/Nutzen Rechner – Was kostet so ein Elektroauto im Vergleich zum Diesel oder Benziner?

Zu Ihrer Orientierung wurde dieser Kosten-/Nutzen Rechner erstellt.
Hier kann man ablesen, wie sich ein Elektroauto von den geringeren Betriebskosten her verhält und wann es sich rechnet (Anschaffungskosten nicht berücksichtigt).
Für den Stromverbrauch unserer ZhiDou-Modelle D1, D2 und D2S wurde ein realistischer Verbrauchswert von 9 KWh pro 100 Kilometer zugrunde gelegt.

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Gibt es genügend öffentliche Ladestationen und wo finde ich sie?

Das Versorgungsnetz wächst und wird immer dichter. Einen umfassenden Überblick über die Ladeinfrastruktur gibt es unter www.e-tankstellen-finder.at. Hier finden Sie Ladestationen in Österreich und dem benachbarten Ausland.

Was sind Ladesäulen und Ladeboxen?

Ladesäulen bilden das Versorgungsnetz im öffentlichen Raum, z.B. auf Straßen, Tiefgaragen, Parkflächen oder bei Einkaufszentren. Ladeboxen (Wallboxen) findet man auf Privatparkplätzen, in privaten Car-Ports oder auf Firmengeländen.

Wie erfolgt das Bezahlen an öffentlichen Ladesäulen?

Die Bezahlmöglichkeiten an öffentlichen Ladestationen sind unterschiedlich. Normalerweise erfolgt die Abrechnung über einen Vertrag bei einem Mobilitätsanbieter, über eine Kundenkarte, per Mobiltelefon oder per Wertkarte.

Was sind Lithium-Ionen-Batterien und welche Vorteile bieten sie?

Lithium-Ionen-Akkus werden bevorzugt verwendet, weil sie eine sehr hohe Energiedichte aufweisen und damit größere Reichweiten erlauben.
Weiters kann zusätzlich entstandene Rollenergie zurückgewonnen werden (z.B. beim Bergabfahren, weil da der Motor “bremst”) und in die Batterie eingespeist werden).

Die Elektronik wandelt den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom für den Motor um und sorgt für die effiziente Versorgung des Elektroantriebs. Elektroantriebe entfalten ihre volle Leistung schon bei geringen Drehzahlen.

Soll ich meinen Haushaltsstrom oder eine Wallbox zum Akkuladen verwenden?

Viele Einfamilienhäuser verfügen über einen 400-Volt-Starkstromanschluss. Entweder im Haus für den E-Herd oder in Keller oder Garage.

Daran wird die Wallbox angeschlossen und kann das E-Auto mit bis zu 11 kW sicherer und schneller laden.
Bei der Wallbox-Ladeleistung sollte man vorausblickend handeln, denn mit den zukünftigen Elektroautos kommen auch leistungsstärkere Akkus mit noch intelligenteren Ladetechniken.

Temperatur und Wetter – beeinflusst das die Reichweite eines Elektroautos?

Temperatur und Wetter haben Einfluss auf die Reichweite eines Elektroautos.
Kälte führt zu einer Erhöhung der Reibung im Motor, daraus resultiert mehr Stromverbrauch.
Außerdem benötigen alle Stromverbraucher wie Beleuchtung, Lüftung, Infotainment, Klimaanlage, Heizung, Sitzheizung oder Scheibenheizung speziell im Winter mehr zusätzliche Energie.
Dieser Mehrverbrauch geht zulasten der Reichweite.

Was passiert bei einem Unfall mit einem Elektroauto?

Bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren besteht eventuell Explosionsgefahr.
Bei Elektrofahrzeugen gibt es das nicht, allerdings können sich auch Akkus entzünden und durch die Hochspannungstechnik eines Elektroautos besteht die Gefahr eines Stromschlages.
Bei Bergungsversuchen nach Unfällen sollten deshalb nur besonders ausgebildete Rettungskräfte mit dieser Aufgabe betraut werden.

Darf ein Elektroauto auf der Busspur fahren?

Kommt darauf an – von den Städten und Gemeinden können im Straßenverkehr in bestimmten Bereichen Sonderberechtigungen erteilt werden. Vielfach ist es jedoch gestattet, gebührenfrei zu parken. Das letzte Wort dazu hat jedoch immer die Behörde.

Gibt es Anhängerkupplungen für Elektroautos?

Für Elektroautos werden Anhängerkupplungen angeboten, mit den meisten davon darf man keine schweren Anhänger wie Wohnwagen, Bootstrailer oder Pferdeanhänger ziehen.
Der Grund dafür liegt bei den Herstellern selbst, die das Ziehen einer Anhängelast von über 750 Kilogramm unterbinden.

Die ZhiDou Modelle D1, D2 und D2S sind für den Anhängerbetrieb nicht vorgesehen und dazu nicht zugelassen.

Sind Elektroautos teurer als Benzin- oder Dieselfahrzeuge?

Viele Skeptiker verweisen gerne auf die relativ hohen Anschaffungskosten.
In der Gesamtkostenbilanz sieht die Sache aber etwas anders aus: Wer Elektroautos über einen längeren Zeitraum oder viele Kilometer fährt, unterbietet das Preisniveau von konventionellen Fahrzeugen bereits jetzt.

In Zukunft werden konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einen hohen Wertverlust erleiden, was sich bereits jetzt bei den Dieselmodellen zeigt. Andererseits werden die Akkus immer leistungsstärker und preiswerter. Die Kostenbilanz dürfte also zukünftig noch deutlicher zugunsten der Elektroautos ausfallen, insbesondere dann, wenn die „Betankung“ zu Hause an der eigenen Steckdose stattfindet.